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[Abgeschlossen]
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Luna und Gino
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„Luna“, weiblich, Husky, fast 8 Jahre (geb.
06.06.04), 62 cm
Als Scheidungsopfer wurden Luna und ihr Sohn Gino
bei uns im Tierheim Kronach abgegeben. Leider müssen wir davon ausgehen, dass
schon lange niemand mehr richtig Zeit für die beiden Hunde hatte, denn sie waren
bei ihrer Ankunft ungepflegt, stanken nach Stall und hatten stark Ohrmilben.
Ihre viel zu langen Krallen deuten darauf hin, dass sie auch keinen regelmäßigen
Auslauf hatten.
Dementsprechend ängstlich und fast panisch
verhielten sich die beiden dann auch, als sie zum ersten Mal im Tierheim Gassi
gehen sollten. Es hatte fast den Anschein, als ob sie das gar nicht kannten und
mit den vielen Reizen anfangs überfordert waren. Mit etwas Geduld und
Verständnis nahmen sie dann aber doch ihren ganzen Mut zusammen und liefen mit –
und es gefiel ihnen sichtlich! Auch heute reagieren Luna und Gino in ungewohnten
Situationen noch recht ängstlich, aber es wird von Mal zu Mal besser und sie
scheinen langsam Geschmack am Gassigehen wie auch am Kontakt mit Menschen zu
bekommen. |
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Trotzdem müssen Interessenten für die beiden viel
Geduld mitbringen. Sie sollten anfangs nicht zuviel von Luna und Gino erwarten,
sondern sie liebevoll, ruhig und gelassen behandeln, so dass sie Vertrauen
fassen können. Sie sollten sie langsam, ohne Hektik und Zwang, an alle möglichen
Alltagssituationen heranführen, so dass die beiden lernen können, dass ihnen
keine Gefahr droht.
Als Huskys brauchen die beiden natürlich auch
genügend Auslauf, wofür unbedingt Zeit vorhanden sein muss. Ein Garten ist dabei
sehr wichtig, aber nicht ausreichend. Gerade ein Husky möchte sich zusammen mit
seinem Herrchen bewegen, er möchte Neues entdecken, Neuigkeiten aus der
Hundewelt erschnüffeln und durch Feld, Wald und Wiesen streifen. Dabei sollten
Luna und Gino jedoch unbedingt an der Leine gelassen werden, da Huskys meist
einen starken Jagdtrieb haben. Auch ist damit zu rechnen, dass sich die beiden
vor irgendetwas erschrecken und dann voller Panik wegrennen könnten. Mit Leine
ist man da bei Luna und Gino besser auf der sicheren Seite. |
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Übrigens sind die beiden Huskys trotz ihrer
anfänglichen Angst keine Angstbeißer, sondern sehr lieb, gutmütig und
freundlich. Sie haben auch keine Probleme mit Kindern, wobei die Kinder aber
schon etwas größer und vernünftig sein sollten. Auch mit Katzen vertragen sie
sich nach Auskunft des Vorbesitzers.
Luna und Gino sind stubenrein, können allein
bleiben, ohne etwas anzustellen und vertragen Autofahren. Die beiden hängen sehr
aneinander, können aber auch getrennt vermittelt werden, da sie ansonsten
vermutlich kaum eine Vermittlungschance hätten. Unsere Devise heißt: Besser ein
glückliches und erfülltes Leben getrennt in liebevollen Familien – als zusammen
ewig hinter traurigen und langweiligen Tierheim-Gittern… |
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Äußerlich finden wir beide Hunde bildschön und
außergewöhnlich – Luna mit ihrem blauen und dem braunen Auge und Gino mit seinem
hellbeige-farbenen Fell. Welche huskybegeisterten Menschen nehmen sich
unserer beiden Sorgenkinder an, zeigen ihnen die Welt und lassen sie als
Familienmitglieder an ihrem Leben teilhaben? Wer möchte Luna glücklich
machen?
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