Maya ist eine sehr freundliche, liebevolle Hündin, die im Aug. 2003 aus
einer Tötungsstation in Griechenland in einem Transport von 80 Hunden im LKW
nach Deutschland kam. Der TS Weilburg hat 4 Hunde aufgenommen, Maya war einer
davon und kam zu uns auf Pflegestelle. Nach 2 Tagen war klar....Maya bleibt
!
Sie hat sich sofort mit der ersten Hündin, die wir hatten, vertragen, und im
Febr. 2004 kam eine weitere 9 Wochen alte Bullmastiff-Hündin dazu, die sie
sofort adoptiert hat. Alle 3 Hunde kommen aus dem Tierschutz.
Maya ist katzenverträglich, ausgesprochen menschenbezogen, liebt ALLE
Menschen, Männer, Frauen und größere Kinder, kleine sind ihr mittlerweile zu
laut. Seit Juli 2008 leidet sie unter Morbus Edison, einer Fehlfunktion der
Nebenniere, es wird kein körpereigenes Kortison produziert. Der Effekt war, die
Muskeln wurden nicht mehr mit genügend Blut und damit Sauerstoff versorgt, sie
konnte nicht mehr aufstehen, nicht mehr laufen, und auch das Futter wurde durch
die Speiseröhre nicht mehr transportiert. Nach einem Test-Marathon von 6 Monaten
war endlich die Diagnose gestellt...Morbus Edison.
Sie ist sehr gut eingestellt, bekommt morgens und abends ihre Medikamente
und hat wieder Lebensfreude.
Sie ist auch inkontinent geworden, aber mit 'Caniphedrin' Tabletten,
einmal morgens, einmal abends ist das auch kein Thema mehr !
Sie nimmt die Medikamente - kleingemörsert
- mit dem Trockenfutter, etwas Reis
oder Nudeln problemlos auf, und es geht ihr den Umständen entsprechend gut.
Sie wird nun, aufgrund ihrer Krankheit und dem damit einhergehenden
Schwächersein, von den anderen beiden Hündinnen seit einigen Monaten gemobbt.
Seit ca. 3 Wochen kommen auch Beissereien dazu. Maya hat Bisswunden im Nacken,
und immer wieder wird in die gleiche Stelle gebissen.
Mittlerweise hat sie soviel Angst, dass sie nur noch geduckt herumläuft und
auch bei den letzten Attacken unter sich gemacht hat.