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Snoopy
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"Snoopy", männlich, kastriert, Jack Russell
Terrier-Mix, 8 Jahre, 30 cm
Als Snoopy vor kurzem zu uns ins Tierheim gebracht
wurde, war er völlig durcheinander. Seine Welt war vollkommen aus den Fugen
geraten und in seinen Augen standen lauter Fragezeichen. Die ersten Tage ließ er
sich gar nicht anfassen, er hatte große Angst und wusste nicht, was er von uns
halten sollte und ob er uns vertrauen konnte. Als ihm dann aber – wie er das
wohl erwartet hatte – nicht der „Himmel auf den Kopf fiel“ und er nur gute
Erfahrungen mit uns verbinden konnte, verließ er nach und nach sein
Schneckenhaus und fasste Vertrauen.
Mittlerweile freut sich Snoopy wie ein Schneekönig,
wenn er uns sieht, er springt am Gitter hoch, wedelt wie wild und möchte gestreichelt werden. Er folgt uns auf
Schritt und Tritt, möchte einem auf den Schoß krabbeln und schmiegt sich ganz
eng an.
Bei Fremden ist er zwar anfangs immer noch
reserviert, taut aber schnell auf, wenn man etwas Geduld mit ihm hat. Im Grunde
hat Snoopy ein sehr großes Bedürfnis nach Geborgenheit und Zuwendung, kann dies
aber bei fremden Menschen nicht gleich zeigen. Er braucht einfach eine gewisse
Auftau- und Kennenlern-Phase, was ja – wie wir finden – völlig verständlich ist.
Wir würden uns ja auch nicht gleich jedem Fremden an den Hals
werfen. |
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Aufgrund seiner anfänglichen Zurückhaltung sollte
Snoopy nicht in eine Familie mit kleinen Kindern vermittelt werden. Seine
Familie sollte schon etwas Hundeerfahrung mitbringen. Sie sollte ihn anfangs
nicht zu sehr bestürmen, denn auch wenn dies sehr lieb gemeint ist, findet das
Snoopy sehr unheimlich, ja sogar bedrohlich. Wenn er sich zu sehr bedrängt
fühlt, kann er zu seiner Verteidigung durchaus auch einmal schnappen, wenn er
keine andere Möglichkeit mehr sieht. Hat man jedoch Geduld und verlangt anfangs
nicht zuviel von ihm, fasst er schnell Vertrauen und zeigt sich von seiner
anhänglichen, verschmusten und liebesbedürftigen Seite.
Snoopy hätte so dringend eine
verantwortungsbewusste Familie nötig, die ihn versteht. Er sehnt sich nach einem
festen Halt im Leben, nach Sicherheit, Streicheleinheiten, Bewegung und
Abwechslung.
Da er nicht mehr ganz jung ist, ist er schon etwas
ruhiger, was ihn zu einem angenehmen Begleiter macht. Dies soll allerdings nicht
bedeuten, dass er schon im Rentenalter wäre! Snoopy ist aufgeweckt,
unternehmungslustig und geht sehr gern spazieren. Gerade die Jack Russells sind
ja sehr zähe und tapfere kleine Burschen, die ein hohes Alter erreichen
können. |
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Ebenfalls jack-russell-typisch ist natürlich
Snoopys kleiner Dickkopf, weshalb ihn seine neuen Besitzer streng und
konsequent, dabei aber immer liebevoll und einfühlsam führen
sollten.
Wo könnte unser kleiner Snoopy, der im Tierheim
sehr unglücklich ist, wieder neuen Halt fassen und glücklich
werden?
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